Checkliste für das Vorstellungsgespräch



Die Checkliste – Tipps für das Vorstellungsgespräch

Checkliste schreiben
Eine Checkliste gibt Sicherheit und sorgt für eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist der Beweis dafür, dass der potentielle Arbeitgeber am Bewerber interessiert ist. Mit diesem Gespräch hat der Bewerber eine wichtige Chance um zu zeigen, dass er die beste Wahl für die ausgeschriebene Stelle ist.

Wer zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, kann sich sicher sein, dass seine Person und seine Fähigkeiten Interesse geweckt haben. Jetzt gilt es nur noch zu überzeugen. Aufregung ist dabei ganz normal.

Umso wichtiger ist jedoch eine Vorstellungsgespräch Checkliste, um in der aufregenden Zeit wichtige Punkte nicht zu vergessen, die ausschlaggebend darüber sein können, ob man die Stelle bekommt oder nicht.

Die Vorbereitung

Die Vorbereitung gehört bereits zum Vorstellungsgespräch. Wenn die Rahmenbedingungen um das Vorstellungsgespräch nicht perfekt geplant wurden, kann es hier zu Fehlern kommen, die den weiteren Verlauf des Bewerbungsverfahrens negativ beeinflussen, indem der Bewerber sich selbst in ein schlechtes Licht rückt. Dies bezieht sich nicht nur auf die Vorbereitungen, die der Bewerber hinsichtlich des Anfahrtswegs und seines Äußeren machen muss, sondern auch auf die Recherche und Vorbereitungen auf Fragen in Bezug auf das Unternehmen.

Zuerst ist es wichtig, die Anfahrt zu planen und zwar so, dass der Bewerber den Ort des Bewerbungsgesprächs pünktlich erreicht. Fährt der Bewerber mit dem Auto, sollte er den Anfahrtsweg und dessen Dauer kennen und darüber hinaus ein Zeitpuffer von mindestens zehn Minuten einberechnen, falls es währen der Fahrt zu Verzögerungen kommt. Er sollte sich außerdem ausreichend über Parkmöglichkeiten informieren und die Zeit einplanen, die er vom Parkplatz zum Arbeitgeber benötigt.

Reist der Bewerber mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, muss auch hier genug Zeit für den Weg an sich und ein Puffer einkalkuliert werden. Wichtig ist natürlich auch, dass Umstiegsmöglichkeiten bekannt sind und die genauen An- und Abfahrtszeiten eingeplant werden. Kommt es trotz aller Planung zu einer Verspätung, sollte der Bewerber die Nummer seines Ansprechpartners dabei haben, um diesen im Ernstfall informieren zu können.

Am besten am Tag vor dem Vorstellungsgespräch sollte der Bewerber noch einiges erledigen. Die Bewerbungsunterlagen sollte er, gemeinsam mit Stift und Notizblock, vollständig einpacken. Nachdem er sich über den Dresscode der jeweiligen Brache informiert hat, gilt es, die richtige Kleidung herauszusuchen und unter Umständen zu bügeln. Die Kleidung sollte sauber sein, aber auch bequem und der Bewerber oder die Bewerberin sollte sich in ihr wohl fühlen.

Die Haare sollten beim Bewerbungsgespräch ordentlich sitzen und frisch gewaschen sein, um beim Gesprächspartner schon beim ersten Eindruck überzeugen zu können. Das Überprüfen des Weckers und dessen Funktionsfähigkeit am Abend vor dem Bewerbungsgespräch darf nicht versäumt werden.

Vorstellungsgespräch – Checkliste für die Stunde der Wahrheit

Es ist nicht nur wichtig, sich über die Anfahrt und den für die Branche angemessenen Kleidungsstil zu informieren. Darüber hinaus muss der Bewerber so gut er kann über das Unternehmen recherchieren. Zahlen und Fakten kann er der Firmen-Homepage entnehmen. Beispielsweise die Umsatzzahlen, aber auch die Firmen-Philosophie oder die Werte des Unternehmens. Dem Bewerber sollte natürlich auch die Stellenanzeige bekannt sein. Vor allem ist seine Kenntnis über die besonderen Anforderungen wichtig, damit er sie während des Gesprächs als seine Stärken aufgreifen kann.

Rückfragen kommen bei einem Bewerbungsgespräch immer gut an. Sie zeigen dem Arbeitgeber, dass sein potentieller Mitarbeiter sich Gedanken gemacht hat und suggerieren dessen Interesse. Diese Rückfragen kann sich der Bewerber schon im Vorhinein überlegen und macht dadurch einen guten Eindruck. Welche Gehaltsvorstellungen der Bewerber hat und wann er frühestens mit der Arbeit beim neuen Arbeitgeber beginnen kann, muss er natürlich genau wissen.

Bewerber, die den typischen Ablauf eines Bewerbungsgesprächs kennen, sind klar im Vorteil. Jedes Gespräch beginnt natürlich mit der Begrüßung, einem Lächeln und einem angemessenen Händedruck. Wichtig ist es zudem, Blickkontakt zu halten und auf seine Körperhaltung zu achten. Während eines Vorstellungsgesprächs werden häufig typische Fragen gestellt, auf die sich der Bewerber vorbereiten kann. Dies gilt auch für Fangfragen. Der Bewerber sollte außerdem wissen, dass er auf bestimmte Fragen nicht antworten muss und diese kennen.

Zu jedem Bewerbungsgespräch gehört ein Zeitraum, in welchem der Bewerber sich selbst präsentiert. Dieser Teil sollte im Voraus geübt werden. Außerdem sollte er sich über seine Stärken und Schwächen bewusst sein, Lücken im Lebenslauf begründen können und die Darstellung von Erfolgen und Erfahrungen vorbereiten. Rückfragen zum Ende des Gesprächs seitens des Bewerbers werden von den potentiellen Arbeitgebern häufig erwartet. Er sollte fragen, wie es weitergeht und wann er mit einer Rückmeldung rechnen kann, bevor er sich angemessen und höflich verabschiedet.

Unsere Checkliste für das Vorstellungsgespräch

Vor dem Gespräch

  • Datum und Uhrzeit des Gespräches stehen und der Termin wurde von beiden Seiten bestätigt
  • Es ist sichergestellt, dass Sie früh genug aufstehen (Wecker gestellt, jemanden beauftragt, Sie zu wecken o. ä.)
  • Sie haben sich über den in dem Unternehmen oder der Branche üblichen Dresscode informiert
  • Sie haben die entsprechende saubere (!) Kleidung bereits am Vorabend griffbereit zurechtgelegt
  • Für einen guten ersten Eindruck sind Sie frisch geduscht und optimal frisiert
  • Sie kennen den Anfahrtsweg und haben sich über mögliche alternative Strecken informiert
  • Sie wissen, wie viel Zeit Sie für die Anreise benötigen und haben außerdem zehn Minuten Puffer eingeplant
  • Sie haben mit Ihrem Ansprechpartner vorab geklärt, ob Ihnen die Fahrtkosten für die Anreise erstattet werden
  • Das Auto ist getankt bzw. die Fahrkarte für Bus oder Bahn ist besorgt
  • Wenn Sie mit dem Auto anreisen wissen Sie, wo Sie in der Nähe des Unternehmens Parkplätze finden
  • Sie haben sich die Nummer Ihres Ansprechpartners notiert, falls Sie sich wider Erwarten verspäten sollten
  • Notizblock, Stift und Handy sind eingepackt
  • Sie haben Ihre Bewerbungsunterlagen noch einmal auf Vollständigkeit geprüft und dabei

Während des Gespräches

  • Sie wissen, wie ein Vorstellungsgespräch üblicherweise abläuft
  • Sie wissen, wie Sie sich optimal präsentieren können
  • Sie haben sich u. a. über die Firmen-Homepage ausführlich über das Unternehmen informiert, wichtige Namen und Zahlen sind Ihnen bekannt
  • Sie wissen, was das Unternehmen als Arbeitgeber ausmacht
  • Bewerben Sie sich auf eine Stellenanzeige, dann haben Sie sich diese noch einmal durchgelesen und alle entscheidenden Anforderungen für die Stelle im Kopf
  • Sie haben sich Fragen, die Sie Ihrem Gesprächspartner stellen möchten, notiert
  • Sie haben sich vorab eingehend Gedanken über Ihre Gehaltsvorstellungen gemacht
  • Sie sind auf Fangfragen ebenso gut vorbereitet wie auf die üblichen im Vorstellungsgespräch gestellten Fragen
  • Sie wissen, welche Fragen unzulässig sind und dass Sie diese nicht beantworten müssen
  • Sie sind sich Ihrer Stärken und Schwächen bewusst und können diese auf Nachfrage benennen
  • Sie reichen Ihrem Gesprächspartner zur Begrüßung die Hand und schenken ihm ein offenes, freundliches Lächeln
  • Während des Gespräches signalisieren Sie Interesse, indem Sie den Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber halten und eine aufrechte Sitzposition beibehalten
  • Sie können Beispiele nennen, anhand derer sich Ihre bisher gemachten Erfahrungen und Erfolge belegen lassen
  • Sollten Sie Lücken in Ihrem Lebenslauf haben, so können Sie diese plausibel begründen
  • Auf Nachfrage können Sie Ihrem Gesprächspartner gute Gründe nennen, warum Sie genau die richtige Person für den Job sind
  • Sie reden nicht schlecht über Ihren aktuellen Job, den Chef oder die Kollegen
  • Am Ende des Gespräches erkundigen Sie sich höflich nach der weiteren Vorgehensweise und wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können
  • Erst, wenn Sie nicht mehr in Sichtweite sind, ist das Gespräch tatsächlich beendet

Nach dem Gespräch

  • Überlegen Sie für sich persönlich, ob das Unternehmen für Sie als Arbeitgeber in Frage kommt
  • Bedanken Sie sich in einem kurzen Schreiben für das nette Gespräch und lassen Sie dieses Dankschreiben Ihrem Gesprächspartner nach dem Termin zeitnah zukommen
  • Entsprach das Unternehmen noch nicht vollkommen Ihren Vorstellungen, bewerben Sie sich weiter, um mögliche Alternativen zu finden
  • Machen Sie sich Gedanken, was in dem Gespräch gut oder schlecht gelaufen ist und behalten Sie diese Erkenntnisse für eventuelle weitere Gespräche im Hinterkopf
  • Erkundigen Sie sich nach ca. drei Wochen höflich nach dem Stand der Dinge, wenn Sie nichts von dem Unternehmen hören
  • Sollten Sie eine Absage erhalten, nehmen Sie diese nicht persönlich und bewerben sich einfach weiter